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Samariterkiez: Von Poller zu Spielstraße zu Kiezblock! Diskussion und Widerstand
#1

Unter dem Deckmantel der Verkehrsberuhigung soll im Samariterkiez ein Superblock bzw Kiezblock ohne Stellplätze für PKWs enstehen. Kiezcars.de liegen dafür belastbare Informationen vor. Investoren werden großes Interesse an einer solchen Aufwertung zeigen und somit ist es nur ein weiterer kleiner Schritt um die Gentrifizierung voranzutreiben. Die Konsequenzen werden steigende mieten und höhere Bodenrichtwerte sein. Der erste Schritt, soll laut unserem Informationen sein, eine Anordnungsgrundlage schaffen, um weitere Poller zu setzen. Damit würde man dem Ziel des Kiezblockes näher kommen. Zufälligerweise wurde genau so ein Vorschlag von einer Initiative eingereicht, die auch schon die anderen Poller haben wollte.

Am 19.02.2020 fand eine Diskussionsveranstaltung Verkehrsberuhigung im Samariterkiez – Effekte und Bedarfe statt. Auch der Leiter des Straßen- und Grünflächenamts Friedrichshain-Kreuzberg war anwesend. Interessant ist aber das Interview welches der Leiter des Straßen- und Grünflächenamts dem rbb24 gegeben hat.
Leiter des Straßen- und Grünflächenamts : "Wir müssen hier als Verwaltung nachbessern. Dann müssen wir die Verkehrsberuhigung komplettieren."
Reporterin: "Was heißt das?"
Leiter des Straßen- und Grünflächenamts: Das heißt. Anordnungslage schaffen und im Zweifelsfall mehr Poller."

Das Interessante daran ist, dass die Intiative, die sich für die Poller einsetzt, in Ihrem neuen Konzept, weitere Poller fordert. Angeblich würde immer noch eine Gefährdungslage bestehen. Aus unserer Sicht hat diese Forderung aber nur ein Ziel. KIezblock bzw Superblock für den Samariterkiez.

Zweifelsfrei liegen Informationen vor, welche diese These stützen:

Tino Schopf hatte dazu folgendes gesagt: "Ich war mit einigen Kollegen oder ich war mit einigen Kiezakteuren aus Pankow in Fhain-Kreuzberg.Da haben wir den Samariterkiez. Da haben wir ja auch Diagonalsperren. Da hatten wir einen Vor- Ort Termin. Da war jemand vom Bezirksamt mit dabei und der sachte. Ich bin neu hier. Ich finde das Konzept Superblock total klasse. Ich bin dafür. Wir müssen hier den Durchgangsverkehr aus den Kiezen rausbekommen und wir haben das einfach angeordnet. Da machen wir gar keine Machbarkeitsstudie. Das brauchst du gar nicht, das geht auch so und wenn der Bezirksstadtrat dann auch noch sagt: Dufte genau so machen wir das und der hat dann noch ein Breites kreuz und Verteidigt seine entscheidung, dann geht das."

Gibt es also tatsächlich eine Bürgerbeteiligung oder ist der Kiezblock längst beschlossene Sache? Entscheiden Sie selbst. Zum Thema Bürgerbeteiligung und Bürgerdialog sollten wir aber die Karl-Marx-Allee nicht vergessen. Hier sollte der 800 Meter lange und 10 Meter breite Mittelstreifen weiterhin als Parkplatz dienen, so wie von den Anwohnern gefordert, entstehen soll nun aber ein Grünstreifen. Der Bürgerwillen wurde auch dort ignoriert und natürlcih wieder ein Argument angeführt. Der böse böse Klimawandel.

Weitere Informationen folgen.
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#2

Kiezblocks? Was ist das für eine Furchtbare Idee? Wo soll dann geparkt werden? Als Pflegekraft werde ich sicherlich nicht auf das Fahrrad umsteigen. Sarah
[-] Folgendes 1 Mitglied gefällt Sarah87's Beitrag:
  • peter
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#3

(08.09.2020, 16:52)Sarah87 schrieb:  Kiezblocks? Was ist das für eine Furchtbare Idee? Wo soll dann geparkt werden? Als Pflegekraft werde ich sicherlich nicht auf das Fahrrad umsteigen. Sarah

Das müssen wir verhindern. Der ÖPNV ist eine Zumutung.
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#4

Hallo
Bei Kiezblocks geht es in erster Linie darum, Parkplätze und Stellplätze in autofreie Zonen umzuwidmen
Leute wie Sie, die auf einen PKW für die Ausübung ihrer Arbeit darauf angewiesen sind, darüber wird in erster Linie nicht nachgedacht.Es soll lediglich eine Fahrspur für Polizei, Feuerwehr und Müllentsorgung bleiben.Eine Lieferzone mit zeitlicher Begrenzung für Dhl und Co
kann man sich gerade noch vorstellen.
Es sollen keine privaten PKWs mehr auf öffentlichen Straßen parken oder stehen. Außerdem soll in dem Wohngebiet kein Durchgangsverkehr mehr zugelassen werden. Dieses Ziel erreicht man mit sogenannten Diagonalfilter /sperren, die den Autoverkehr umleiten bzw die durchfahrt sperren. Es ist dabei egal, ob man Anwohner ist oder nicht, man wird einfach zum Durchgangsverkehr gezählt. Das heißt, man nimmt von dem Kiezblock die Mitte macht die Straßen dicht und kann nur noch im Kreis fahren und wird zur Hauptstraße, von der man gekommen ist, zurückgeleitet.
Man kann es sich vorstellen, wie in der Friedrichstraße nur halt im gesamten Kiez.
Die nun freie Straße soll nun mit mobilen Bäumen und Parklets oder Bänke ausgestattet werden und zum Verweilen Einladen

Ansonsten einfach mal Barcelona Superblocks googeln.
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#5

Wenn das Auto in der Werkstatt ist nutze ich auch den öpnv. Klar die Zeit zum Verweilen habe ich gar nicht. Schlimm genug wenn ich im Stau stehe, weil irgendwelche Aktivisten die Straße blockieren und meinen die Gesellschaft damit zu helfen. Sarah
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#6

Ich werde für die Seite werben. Ob nun irgendwann das E-Auto oder Wasserstoffauto sich durchsetzt. Aufjedenfall darf man diese Grünen Spinnereien nicht unterstützen. Berlin benötigt keine Experimente mehr in dieser Form.
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#7

peter schrieb:Ich werde für die Seite werben. Ob nun irgendwann das E-Auto oder Wasserstoffauto sich durchsetzt. Aufjedenfall darf man diese Grünen Spinnereien nicht unterstützen. Berlin benötigt keine Experimente mehr in dieser Form.

So ist es.
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#8

Superblock ala Barcelona finde ich nicht gut. Umwege sind doch Quatsch.
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#9

Ja, dass Problem an Solchen Kiezblock Superblock ist dass wenn man nichts ortskundig ist, weiß man nicht, welche Straßen gesperrt sind und welche nicht.
Im Samariterkiez ist es mir aufgefallen, dass Polizei, Feuerwehr oder Krankenwagen, wenn sie im Einsatz sind, nicht die Poller aufschließen, sondern einfach die Einbahnstraße entgegen der Fahrtrichtung durchfahren.Es ist klar, dass Mann im Einsatz und wenn es nur eine Minute seien, sollte so schnell wie möglich am Einsatzort eintreffen möchte.
Wenn jetzt aber mehre Kieze die Straßen mit Pollern sperren, ist es ja klar das die Anfahrtzeit sich nicht verkürzen wird.

Ich find es auch nicht gut das, dass die Zukunft seien soll.
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#10

Straßen sind zum fahren da! Seit Jahren wird ein Feldzug gegen das Auto geführt. Für mich hat das Auto die Bedeutung von Fortschritt und Freiheit des kleinen Bürgers. Die Freiheit auf individuelles Handeln und Entscheiden werde ich nicht kampflos aufgeben. Meine Oma kann zwar noch ganz gut für Ihr Alter laufen, dennoch freut sie sich, wenn sie noch etwas Neues in der Welt sieht. Auch wenn die Entfernungen mit dem Auto weiter sind. Dafür lohnt sich das. Soll das Rad der Geschichte wirklich zurückgedreht werden und man mit 80 Fahrrad fahren? Die Reduktion von Parplätzen verursacht Falschparker. Diese Fanatiker mit ihren simplen Vorstellungen denken doch nur im Extremen. Ich bin klar gegen Superblocks!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
[-] Folgendes 1 Mitglied gefällt Andrea21's Beitrag:
  • peter
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